Saubere Stadt
Sauberkeit? Geht nur gemeinsam!
Klar, dafür sind wir da: Jeden Tag aufs Neue bringt unser #TeamOrange eine starke Leistung, um Straßen, Plätze und Parks zu reinigen. Dauerhaft gelingt Stadtsauberkeit aber nur gemeinsam. Wir werben deshalb gezielt für einen achtsameren Umgang mit Abfällen. Weniger Müll in Berlin – das bedeutet mehr Lebensqualität für alle.
„Du liebst Fast Food. Wir Clean City.“
Besuchermagnet Berlin: Zu mehr als 3,9 Millionen Einwohner:innen kamen 2025 rund 12,4 Millionen Gäste. Das spricht für die Attraktivität unserer Stadt und erfordert von uns allen – Tourist:innen wie Berliner:innen – einen bewussten Umgang mit Abfällen und Stadtsauberkeit, nicht nur an hoch frequentierten Orten. Allein 260 Millionen Einwegbecher fallen pro Jahr durch den To-go-Konsum an; ein großer Teil davon landet leider auf Straßen oder in Grünanlagen. Das muss nicht sein. Um die Öffentlichkeit wachzurütteln, haben wir auch im Sommer 2025 wieder eine viel beachtete Kampagne gestartet: Unter dem Motto „Sauber geht nur gemeinsam“ zeigten knallbunte Müllfiguren mit Witz und Wiedererkennungswert den richtigen Umgang mit Abfällen – auch über Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede hinweg. Denn mal ehrlich: Um Berlin nachhaltig sauber zu halten, sind alle gefragt – nicht nur die BSR, die Ordnungsbehörden und die Politik, sondern auch Bürger:innen und Besucher:innen.
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Zusammen für saubere Kieze
Wie lässt sich die Sauberkeit und damit auch die Lebensqualität in unserem Kiez verbessern? Ein Thema, das alle Berliner Bezirke bewegt. Wir arbeiten eng mit den politischen Akteur:innen und Initiativen vor Ort zusammen, um wirksame Maßnahmen zu entwickeln und bezirksindividuelle Kampagnen zu unterstützen. Wichtig ist uns, die Reinigungsleistung der BSR optimal an den Bedarf vor Ort anzupassen – und die Eigenverantwortung der Anwohner:innen zu stärken. Unter dem Motto „BSR in den Kiezen unterwegs“ haben wir uns 2025 an zahlreichen Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Aktionen beteiligt – von „Kotti räumt auf“ bis zu „Null Müll Neukölln“. Einige Beispiele:
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- Austausch über Erfordernisse der Sauberkeit in den Berliner Geschäftsstraßen und Zentren, Veröffentlichung eines „10-Punkte-Plans“ für mehr Sauberkeit – eine der Maßnahmen: die BSR-Kampagne „Sauberkeit geht nur gemeinsam“
- Unter anderem mit Senatorin Franziska Giffey (SPD); Senator Christian Gaebler (SPD), Bürgermeister:innen und Stadträt:innen aller zwölf Bezirke, Handelsverband, IHK und Geschäftsstraßeninitiativen
- Drei Aktionstage zu Stadtsauberkeit, Mülltrennung und Re-Use, in Verbindung mit BSR-Kieztag und Clean-ups
- Unter anderem mit Clara Herrman (Die Grünen), Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg, Gewobag-Vorstand Malte Bädelt und Dr. Benjamin Bongardt, Referatsleiter für Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, umweltfreundliche Beschaffung und Stadtsauberkeit der SenMVKU
- Informations- und Gesprächsangebot zu Stadtsauberkeit, Mülltrennung und Re-Use, in Verbindung mit BSR-Kieztag
- Unter anderem mit Nadja Zivkovic (CDU), Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf
- Öffentlicher Austausch und vielfältiges Programm zum Thema Stadtsauberkeit und Abfallvermeidung
- Unter anderem mit Stefanie Remlinger (Die Grünen), Bezirksbürgermeisterin Mitte
- Austausch über Herausforderungen und Möglichkeiten für ein saubereres Reinickendorf. Schwerpunkt: illegale Ablagerungen und die Zero-Waste-Initiative RE:DORF
- Unter anderem mit Korinna Stephan (Die Grünen), Vertreter:innen zahlreicher Institutionen wie Ordnungsamt, Polizei, DEHOGA
- Austausch über die Sauberkeitskampagne „Mitte macht sauber“ und Fortsetzung des Müllgipfels aus dem Jahr 2024 im Parkviertel
- Unter anderem mit Stefanie Remlinger (Die Grünen), Bezirksbürgermeisterin Mitte
- Öffentlicher Austausch zur Sauberkeit im Bezirk, insbesondere in Parks und Grünanlagen, Sauberkeitskampagne „Sauber geht nur gemeinsam“
- Unter anderem mit MdB Helmut Kleebank (SPD), MdA Raed Saleh (SPD), Bezirksstadtrat Gregor Kempert (SPD) und Stephanie Otto, Vorstandsvorsitzende der BSR
Ilknur, Straßen- und Grünflächenreinigerin„27.000 Papierkörbe – da müsste doch eigentlich für jede:n einer dabei sein.“
Tipptopp: rund ums Jahr im Reinigungseinsatz
Von Januar bis Dezember sind die BSR-Mitarbeiter:innen in der Hauptstadt unterwegs, um Abfälle einzusammeln, Laub zu kehren und Fahrbahnen von Schnee und Eis zu befreien. Neben den regulären Touren bewältigen sie herausfordernde saisonale Spezialeinsätze. Die Zahlen zeigen: Unser Reinigungsteam macht einen richtig guten Job.
Wie in jedem guten Haushalt steht in Berlin einmal jährlich ein Frühjahrsputz auf dem Programm. Die saisonale Komplettreinigung des öffentlichen Straßenlands ist eine echte Mammutaufgabe, an der rund 2.300 BSR-Beschäftigte und fast 600 Fahrzeuge beteiligt sind. Im Frühjahr knöpfen sich unsere Teams die meisten befestigten Gehwege in Berlin (rund 10.000 Kilometer), Mittelstreifen und Fahrbahnen vor. Parallel bringen sie verschmutzte oder defekte Straßenpapierkörbe in Ordnung.
„Die Reinigung von Grünanlagen durch die BSR tut Berlin gut – und ist ein Gewinn für uns alle“, sagte Senatorin und Vorsitzende des BSR-Aufsichtsrats Franziska Giffey bei einem Pressetermin am 2. Juli 2025 auf dem „Zauberspielplatz“ im Volkspark Wilmersdorf. Das #TeamOrange säubert derzeit 237 der etwa 2.500 Berliner Grünanlagen. Viele dieser Anlagen enthalten Spielplätze, die wir zur Freude der kleinen Besucher:innen ebenfalls reinigen. Hinzu kommen Schwerpunkte in Waldflächen – zum Beispiel Badestellen, Waldspielplätze und Parkplätze – in 19 der 28 Forstreviere. Die Reinigung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Bezirken, die weiterhin für die Pflege der Grünanlagen zuständig sind. Die BSR übernimmt in den ausgewählten Anlagen die Reinigung: verlässlich und bedarfsgerecht – abhängig von Wetter, Andrang und Verschmutzung.
Wir lieben die Berliner Bäume – doch wenn sie ihr Laub abwerfen, kann es rutschig werden. Beim Spezialeinsatz zur Laubbeseitigung sind wir daher jedes Jahr mit allen Einsatzkräften und Fahrzeugen unterwegs, um die Blättermassen zu bewältigen. Neben dem regulären Einsatz helfen traditionell an zwei Samstagen im November zusätzlich Kolleg:innen aus Müllabfuhr und Verwaltung mit. Auch die BSR-Vorstände Martin Urban und Dr. Christoph Vielhaber schwangen 2025 den Rechen.
Auch bei Schnee und Glatteis ist die BSR zur Stelle: Wir verantworten den Winterdienst auf Fahrbahnen einschließlich Radfahrstreifen (etwa 11.000 Arbeitskilometer) und auf Fußgängerüberwegen (etwa 59.000). Dazu kommen Radwege (etwa 1.200 Arbeitskilometer), Haltestellen (etwa 6.300 Bus- und Straßenbahnhaltestellen) sowie zwölf Plätze und sechs Fußgängerzonen. Rund 2.300 Beschäftigte mit 540 Räum- und Streufahrzeugen kümmerten sich 2025 um den Winterdienst der BSR. Für Gehwege sind grundsätzlich die jeweiligen Anlieger:innen zuständig.
Mitmachen? Die BSR-Angebote machen es leicht!
Alle können zu mehr Stadtsauberkeit in Berlin beitragen, dafür sorgen nicht zuletzt die vielfältigen Service- und Unterstützungsangebote der BSR. Im Stadtgebiet gibt es allein 27.000 öffentliche BSR-Papierkörbe, die regelmäßig von unseren Reinigungsteams geleert werden. Mit den Kieztagen bieten wir in enger Zusammenarbeit mit den Bezirken eine unkomplizierte Gelegenheit, Sperrmüll wohnortnah und kostenfrei zu entsorgen sowie gut Erhaltenes auf unserem Tausch- und Verschenkmarkt abzugeben. Damit schaffen wir ein weiteres, niedrigschwelliges Angebot, das auf ein sauberes Wohnumfeld und mehr Stadtsauberkeit in Berlin einzahlt. Nach wie vor können die Berliner:innen natürlich Termine für die Sperrmüllabholung vereinbaren, über die App Tiptapp eine Mitfahrgelegenheit für Sperrmüll organisieren oder unsere 14 Recyclinghöfe nutzen, um beispielsweise ausgediente Möbel, Bauschutt oder Elektrogeräte selbst anzuliefern. Alle Angebote sind mit wenigen Klicks auf der BSR-Website abrufbar.
20 Jahre Kehrenbürger: Immer mehr packen mit an
Das eigene Lebensumfeld in der Stadt mitgestalten und sauber halten – gemeinsam kann das richtig Spaß machen. 2005 hat die BSR die Kehrenbürger-Initiative als Plattform für freiwilliges Engagement ins Leben gerufen, und seitdem ist die Fangemeinde stetig gewachsen: von sechs Aktionen im ersten Jahr bis zu rund 900 Verschönerungs- und Putzaktionen im Jahr 2025. Ob Kita- oder Schulprojekte, Social Days von Unternehmen, Nachbarschaftsinitiativen oder Kindergeburtstage: Wir unterstützen die ehrenamtlichen Teams mit Materialien wie Handschuhen, Müllzangen und -beuteln – und holen den Abfall unkompliziert ab. Unter dem Motto „Wer einmal aufhebt, lässt nichts achtlos fallen“ leisten die Kehrenbürger-Aktionen auch einen Beitrag zur ganzheitlichen Stadtsauberkeit und zur praktischen Umweltbildung.
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Frischer Glanz nach dem Tanz
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Berlin ist bunt – und feiert gern. Am Ende langer Partynächte, Großveranstaltungen und Demonstrationszüge geht es dann oft ganz in Orange weiter. Auch 2025 waren wir mit dabei, haben nach Demonstrationen und politischen Veranstaltungen aufgeräumt, geputzt – und so dafür gesorgt, dass die Events in glänzender Erinnerung bleiben. Einmal mehr hat sich gezeigt: Orange ist nicht wegzudenken aus dem vielfältigen Farbspektrum der Hauptstadt. Die Leistungen der BSR sind fester Bestandteil einer attraktiven und nachhaltigen Veranstaltungskultur.
Udo, Straßen- und Grünflächenreiniger„Unser Team hilft mit, Berlin besser, grüner und sauberer zu machen. Darauf bin ich stolz.“
Konsequent gegen illegale Ablagerungen
Ordnungswidrig entsorgter Müll auf den Straßen – in Berlin leider keine Seltenheit. Über das Anliegenmanagementsystem (AMS) des Landes Berlin gingen 2025 rund 106.000 Meldungen illegaler Ablagerungen bei der BSR ein, rund 19.000 mehr als im Vorjahr. Die Abfallmenge stieg um 10 Prozent; insgesamt holte die BSR rund 54.000 Kubikmeter Sperrmüll und Sortierreste sowie 5.800 Kubikmeter Bauabfälle von den Straßen. Um den Negativtrend zu stoppen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, setzen wir verschiedene strategische Hebel an:
- Wir bündeln Ressourcen: In stark betroffenen Bereichen setzen wir gezielt Einsatzkräfte ein, um illegale Ablagerungen schnell zu beseitigen.
- Wir digitalisieren unsere Prozesse: Mobile Endgeräte ermöglichen den direkten Zugriff auf die AMS-Meldungen und beschleunigen die Bearbeitung. KI-Lösungen sollen Mehrfachmeldungen erkennen und die Disposition langfristig optimieren; die Kommunikation mit den meldenden Bürger:innen wird verbessert.
- Wir arbeiten intensiv mit den Bezirken und zuständigen Senatsverwaltungen zusammen: Das Ablagern von Abfällen im öffentlichen Raum bleibt ordnungswidrig und erfordert ordnungs- oder strafrechtliche Maßnahmen. Die Berliner Waste Watcher und sogenannte Parkläufer:innen machen einen tollen Job in der direkten Ansprache und Verfolgung von Müllsünder:innen.
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Fazit: Stadtsauberkeit ganzheitlich managen!
Die aufgeführten Beispiele zeigen: Wir als BSR setzen uns auf vielen Ebenen und im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Stakeholdern für eine ganzheitliche Betrachtung des Themas Stadtsauberkeit ein. Wer ist mit welchen Aufgaben beteiligt? Wie gelingt es, gemeinsam Verbesserungen zu erzielen? Aus unserer Sicht braucht es einen Dreiklang von Maßnahmen, die im Zusammenspiel nachhaltige Wirkung entfalten:
- Angebote zur Entsorgung, die von den Bürger:innen akzeptiert und genutzt werden
- Aufklärung, um die Stadtgesellschaft einerseits über unsere Angebote, aber ebenso über die wertvolle Ressource Abfall und deren Vermeidung und Verwendung zu informieren
- Ahndung von Fehlverhalten – etwa Littering, illegale Ablagerungen – in enger Zusammenarbeit mit den Bezirken und dem Senat
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